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22.03.2021

Ein Jahr Corona und die Freiwillige Feuerwehr Husum

Um eines gleich vorweg zu sagen: Die Feuerwehr Husum, sowie ganz viele andere Feuerwehren in Schleswig-Holstein haben es geschafft, durch ihre Maßnahmen im zurückliegenden Pandemie-Jahr einsatzbereit zu bleiben. Was sind denn die Maßnahmen, die die Feuerwehr Husum getroffen hat um die Einsatzbereitschaft sicherzustellen? Die gravierendste und nach außen auch sichtbarste Maßnahme wurde am 19. März 2020 vollzogen. Die Trennung der Wachen und damit die Einrichtung einer zweiten Feuerwache in der Schleswiger Chaussee bei der Firma Wiebling Gerüstbau GmbH. Seit nun mehr einem Jahr rückt der erste Zug der Feuerwehr Husum zu seinen Einsätzen nicht aus dem Marienhofweg aus, sondern aus der Schleswiger Chaussee. Einfach ist so eine Wachentrennung nicht. Denn es gilt ja quasi von heute auf morgen eine komplette, einsatzfähige Wache neu einzurichten, die alle Leistungen, die benötigt werden liefern kann und den Einsatzkräften auch die Möglichkeit gibt, dass sie sich umziehen und nach den Einsätzen wieder fertig machen können. Wie empfinden die Einsatzkräfte denn die Trennung? Zusammenfassend kann man sagen: Begeistert sind sie nicht, aber sie sehen die Notwendigkeit und machen das Beste daraus. So sagt zum Beispiel eine überwiegende Mehrheit, dass sich ein sehr gutes Zusammengehörigkeitsgefühl entwickelt hat. Zu sehen ist es auch an den gemeinsamen T-Shirts, die durch drei Kameraden mit eigenen Firmen gesponsert wurden. Aber auch die Wehrführung und die Stadt Husum haben eine riesige Portion an Arbeit, Ideen und auch Geld in die Wachentrennung gesteckt. Bei Geld wird man natürlich immer hellhörig, aber hier wurde kein Cent unsinnig ausgegeben. Wenn man mehrere Fahrzeuge auf einer Wache hat, kann man es sich leisten, dass nicht alles auf allen Fahrzeugen verladen ist. Wenn man nun aber eine neue Wache hinzubekommt, muss man dafür sorgen, dass beide Wachen autark arbeiten können und daher die Fahrzeuge auch gleichwertig ausrüsten. Die Wachtrennung dient hauptsächlich der Kontaktvermeindung der Kameraden untereinander und damit der Sicherstellung der Einsatzfähigkeit im Falle einer Infektion. So muss im schlimmsten Fall nur eine Wache außer Dienst gehen. Wie verhält es sich aber bei Großeinsätzen, wie letzte Woche in der Großstraße, bei denen beide Wachen zu einer Einsatzstelle ausrücken? Konsequente Einhaltung der AHARegeln lautet hier das Konzept. Mit höchster Disziplin halten die Kameraden auch bei Großeinsätzen die Wachentrennung aufrecht. Sie richten Bereitstellungsräume für das Personal nach Wachen getrennt ein und gehen auch so in die Brandbekämpfung, Menschenrettung oder die Sicherung von Sachgütern. Alles in Allem muss man sagen, dass Corona der Feuerwehr einiges abverlangt, die Kameraden, die Wehrführung und die Stadt aber alles dafür tun, dass die Sicherheit der Bürger Husums gewährleistet ist. Hierfür gebührt Ihnen größter Dank!

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