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12.09.2018

Frank Düwel nahm den Storm-Preis der Stadt entgegen

(v.li.) Bürgervorsteher Martin Kindl, Bürgermeister Uwe Schmitz, Meinhard Füllner, Kreispräsident des Kreises Herzogtum Lauenburg, Laudator Dr. Christian Demandt, Preisträger Frank Düwel, Landtagspräsident Klaus Schlie und Wolfgang Engelmann, Vizepräsident der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

© Pressestelle Stadt Husum

Zur Eröffnung der diesjährigen Storm-Tagung wurde im Hotel Altes Gymnasium der Storm-Preis an Frank Düwel verliehen. Die Jury würdigte damit seine Storm-Dramatisierungen, insbesondere das Stück „STORM – das Meer – die Geister – DU“, das er im vergangenen Jahr mit zwei Laiendarstellergruppen in Hamburg und Husum aufführte. Aber auch die 2013 bis 2015 in Hademarschen inszenierte Schimmelreiter-Trilogie und Düwels aktuelle Dramatisierung von Storms Novelle „John Riewʼ“ überzeugten die Mitglieder.

Bürgervorsteher Martin Kindl, der den Preis im Beisein von Bürgermeister Schmitz überreichte, sagte in seiner Rede, das in den Bereichen Kunst, Literatur und Theater mit Blick auf das digitale Zeitalter viel Kreativität gefordert sei. „In einer solchen Zeit ist es wichtig, Entwicklungen zu erkennen, ihnen zu begegnen und Veränderungen anzunehmen, wenn man nicht abgehängt werden will.“ Aus diesem Grund tue es gut, dass Frank Düwel sich einem Stück von Theodor Storm, „einem Stück unserer Kultur und einem Stück Husum“, angenommen und es modern sowie auf ansprechende Art und Weise zeitgemäß interpretiert habe. „Dafür hat er nicht nur das Lob der Fachpresse verdient, sondern auch den Storm-Preis“, so der Bürgervorsteher.

Dr. Christian Demandt, Leiter des Storm-Zentrums, hielt die Laudatio und ging unter anderem darauf ein, wie Frank Düwel schon in seiner Jugend zu Theodor Storm kam. Wut habe eine Rolle gespielt, denn als er diese verspürte, sei er zum Deich gelaufen, habe sich in den Wind gelegt und seine ganze Wut ins Meer hinausgeschrien. „Anschließend ging er nach Hause, las den Schimmelreiter und merkte, dass er nicht alleine war. Seitdem interessiert er sich für Storm.“

Der Laudator hielt einen Rückblick auf das bisherige Schaffen des Preisträgers und sagte dann: „Wir alle, in Husum, Hamburg, im Lauenburger Land, in Hademarschen, haben Storm auf neue Weise erlebt, weil ein unglücklicher Teenager aus Meldorf vor vielen Jahren den glücklichen Einfall hatte, zum Deich zu laufen und anschließend Storm zu lesen. Dass Frank Düwel diese Geschichte vor langer Zeit für sich entdeckt hat, ist für uns alle zum Glücksfall geworden.“

Frank Düwel hielt abschließend eine beeindruckende Dankesrede und freute sich sehr über die Auszeichnung, die alle vier Jahre von der Stadt Husum verliehen wird.

Dotiert ist der Preis mit 8.200 Euro. Die Jury der Storm-Preis-Verleihung besteht aus dem Bürgervorsteher und dem Bürgermeister der Stadt Husum, dem Vorsitzenden des Ausschusses für Schule, Kultur und Sport sowie dem Präsidenten und dem Sekretär der Theodor-Storm-Gesellschaft.

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