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11.02.2019

Jahresempfang mit über 300 Gästen

(v.l.) Bürgervorsteher Martin Kindl, Oberst Andreas Noeske und Bürgermeister Uwe Schmitz empfingen 300 Gäste zum gemeinsamen Jahresempfang in der Fliegerhorstkaserne.

© Pressestelle Stadt Husum

Dass über 300 Gäste zum gemeinsamen Jahresempfang der Bundeswehr und der Stadt Husum ins Unteroffiziersheim der Fliegerhorstkaserne gekommen waren, bewies für den Kommodore des Flugabwehrraketengeschwader 1 (FlaRakG1), Oberst Andreas Noeske, wie toll das Verhältnis zwischen der Stadt, der Bürgerschaft und der Bundeswehr ist. „Ich freue mich sehr über die große Resonanz“, sagte er während seiner Begrüßung auch im Namen von Bürgervorsteher Martin Kindl und Bürgermeister Uwe Schmitz.

Oberst Noeske gab Einblicke ins Geschehen der Bundeswehr und in sein Geschwader. In elf verschiedenen Einsatzkontingenten sei die Bundeswehr mit 3466 Soldat*innen weltweit unterwegs. „Vom Standort Husum betrifft das 54 Soldatinnen und Soldaten in drei Einsatzgebieten. Elf vom FlaRakG1 und 43 vom Spezialpionierregiment 164.“ Sein Dank galt den Einsatzkräften und deren Familien.

Entgegen des Trends seien die einsatzbereiten Kräfte mit Blick auf Personal und Material gut aufgestellt. Während der Bekämpfung des Moorbrandes in Meppen hätten die Spezialpioniere eindrucksvoll ihr Einsatzpotenzial und ihre Professionalität demonstriert, schaute er auf die Unterstützungsleistung in Niedersachsen zurück. Des Weiteren erzählte er von der erfolgreichen Teilnahme des FlaRakG1 an der Großübung „Trident Juncture“ in Norwegen, der Überprüfung durch die NATO sowie der Bereitstellung eines Luftverteidigungsmoduls der FlaRakG1 mit 500 Personen.

Zu seinen persönlichen Highlights hätten im vergangenen Jahr die Husumer Hafentage mit dem Tauziehen sowie die Unterstützung während der Deutschen Jugendfeuerwehr-Meisterschaften in Husum gezählt. „Ich kann mit Stolz sagen, dass wir gerne Partner der Freiwilligen Feuerwehr sind.“

An die Stadt gerichtet betonte er die Bedeutung eines Hallenbades in Husum, da Schwimmen zu den soldatischen Grundfertigkeiten gehöre. Außerdem gab er bekannt, dass am 3. September aufgrund des 60-Jährigen Jubiläums der FlaRak ein Appell auf dem Husumer Marktplatz stattfinde.

Bürgervorsteher Martin Kindl dankte der Bundeswehr für die alljährlich gemeinsame Ausrichtung des Jahresempfangs und für das gute Miteinander von Stadt und Truppe.

Er hielt einen Rück- und Ausblick zu den Themen Dockkoog, Schwimmbad, Haushalt der Stadt, touristische Entwicklung und Ausbau der KiTa-Plätze. Ebenso gehörten die Eröffnung des Husum Shopping Center (HSC) sowie zahlreiche Veranstaltungen, wie das Krokusblütenfest, die Pole-Poppenspäler-Tage, die Husumer Filmtage sowie die Hafentage zu den Dingen, „über die wir uns freuen können.“ „Bei diesem reichhaltigen kulturellen Angebot, dass die Seele unserer Stadt ein Stück weit lebendiger macht, ist es auch schön zu erwähnen, dass sich Husum in diesem Jahr wohl zur Fairtrade-Stadt zertifizieren wird“, sagte er und machte auf einen Infostand aufmerksam, an dem Mitglieder der Fairtrade-Steuerungsgruppe präsent waren.

Anlässlich der Europawahl am 26. Mai meinte der Bürgervorsteher, der seinen Dienst als Teil der Truppe in der Kaserne verrichtet, dass diese von größter Bedeutung sei. „In einer globalisierten Welt, in der die maßgeblichen Akteure sowohl ökonomisch, als auch politisch immer gewichtiger werden, ist das Schicksal Europas auch das Schicksal seiner Nationalstaaten.“ Die Bundeswehr vor Ort habe das für den Bereich der Sicherheits- und Verteidigungspolitik bereits erkannt, das FlaRakG1 sei multinational aufgestellt. „Geben sie bitte ihre Stimme zur Europawahl ab“, appellierte er an die Gäste.

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