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13.08.2019

BISS: Der Ferienpass 2020 ist schon in Arbeit

Mille Manske (links) und Jutta Wolff.

© Simone Mommsen

„Was ist gefragt, was wird gebraucht, was können wir leisten?“ Diese drei Fragen gilt es alljährlich zu beantworten, wenn es um das neue Ferienpass-Angebot geht.

Das städtische Kinder- und Jugendforum BISS bietet seit Ende der 80er-Jahre den Ferienpass mit vielen Aktionen in den Sommerferien an. Kaum liegt der heiß begehrte Ferienpass druckfrisch zum Verkauf bereit, ist seine Zeit auch schnell vorbei. Sein Leben währt genau sechs Sommerferien-Wochen und er wird dann, meist völlig abgegriffen, dem Altpapier zugeführt.

Kaum jemand ahnt allerdings, wie viel Arbeit in dem kleinen Heftchen steckt, welches seit über drei Jahrzehnten den Husumer Kindern und Jugendlichen die Ferien versüßt. Rund 600 Ferienpässe wurden in diesem Jahr für „kleines“ Geld verkauft und 500 Anmeldungen für die 25 Aktionstage gezählt. „Das sind tolle Zahlen“, freut sich der BISS-Leiter, Lars Wulff, mit seinem Team über die große Resonanz. 

„Wir fangen schon im Dezember eines jeden Jahres an, die Termine und Kooperationen festzuzurren“, so Mille Manske, die den Ferienpass seit 19 Jahren begleitet und zu einem großen Teil zusammenstellt. Lars Wulff fügt hinzu: „Jede Seite, jedes Layout und jede Aktion wird sorgfältig vorbereitet. Wir können locker mit den Ferienangeboten und Ferienpässen anderer größerer Städte mithalten.“

Der Ferienpass bietet zahlreiche Vergünstigungen, aber auch viele Aktionen und Veranstaltungen. „Im Gegensatz zu anderen Ferienpässen, in denen Aktionen lediglich gesammelt werden, bestreiten wir im BISS einen Großteil des Ferienpass-Programms selbst. Husum kann einfach nicht auf so viele Vereine, Verbände, Einrichtungen und Institutionen zurückgreifen, die den Ferienpass mitgestalten, da ist Eigeninitiative gefragt.  Weiterhin haben einige größere Städte eigene Ferienpass-Büros, in denen der Ferienpass ein Jahr lang vorbereitet wird. Wir machen das nebenbei in unserer täglichen BISS-Arbeit“,  so Mille Manske.

Jutta Wolf, ebenfalls Erzieherin im BISS, hat den Ferienpass von der ersten Stunde an und damit die Veränderungen erlebt. Die ersten Exemplare wurden damals noch am Rathaus-Drucker selbst kopiert, gefaltet und getackert, heute ist der „Fepa“, wie das BISS-Team das Büchlein nennt, als flotte Broschüre professionell gestaltet. „Im Prinzip hat sich inhaltlich wenig am Ferienpass geändert. Allerdings müssen wir auch unsere Aktionen im Ferienpass an die veränderten Umstände anpassen, der virtuellen Welt muss immer mehr entgegengesetzt werden, aber es gelingt uns doch immer wieder. Es geht nicht um Riesen-Knaller, sondern um die Beziehungsarbeit mit den Kindern und Jugendlichen. Wenn das gelingt, dann haben alle Spaß, damals wie heute“, sagt die erfahrene Fachkraft.

In Zukunft wird das BISS-Team weitere Kooperationspartner mit ins Boot holen. „Das macht den Ferienpass spannend und wir danken auch in diesem Jahr allen, die dabei waren“, so Mille Manske. Wer gerne im Rahmen des Ferienpass-Angebots etwas beitragen möchte, meldet sich bitte im BISS, Norderstraße 15. Einfach vorbeischauen oder telefonisch unter 04841-800008 oder per Mail an biss@husum.de.

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